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Schindhelm R, Seeck A. ZVS Z. Verkehrssicherh. 2006; 52(4): 206-208.

Copyright

(Copyright © 2006, A Tetzlaff-Verlag)

DOI

unavailable

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unavailable

Abstract

Das Ergonomielabor der Bundesanstalt fuer Strassenwesen (BASt) wurde kuerzlich fertiggestellt. Folgende Fragestellungen zum Einfluss von Fahrerassistenz- und Fahrerinformationssystemen (FAS/FIS) auf das Fahrverhalten stehen im Mittelpunkt der Untersuchungen im BASt-Ergonomielabor: Ablenkungswirkung von FAS/FIS auf den Fahrer; Belastung/Beanspruchung des Fahrers durch FAS/FIS und Moeglichkeit zu deren Minderung; Erlernbarkeit von FAS/FIS sowie Kompetenzerwerb des Fahrers im Umgang mit den Systemen; Alterseinfluss auf die Bedienung und notwendige altersgerechte Anpassungen; Bewertung von Systemen zur Erfassung sicherheitskritischer Fahrerzustaende und Fahrerwarnung; Fehlerhafter und missbraeuchlicher Gebrauch von FAS/FIS; Bewertung und Optimierung von Methoden, Werkzeugen und Kriterien fuer die Evaluierung von FAS/FIS. Die Planung und Erstellung des Labors fanden in fuenf Phasen statt: Zielanalyse, Anforderungsdefinition, Feinplanung, Systemaufbau und Systemimplementierung. Das Funktionsschema des Labors umfasst die Teilfunktionen "Planen", "Simulieren", "Steuern", "Messen" und "Auswerten". Einer der ersten Versuche im Ergonomielabor diente der Weiterentwicklung der so genannten Okklusionsmethode. Damit kann die visuelle Ablenkung des Fahrers bei der Bedienung eines FAS/FIS, das heisst die Blickabwendung von der Fahrbahn hin zum Display des FAS/FIS, beurteilt werden. Das Verfahren ermoeglicht es darueber hinaus, die Unterbrechbarkeit von Bedienaufgaben abzuschaetzen. Im Gegensatz zur Standard-Okklusionsmethode fuehrt bei der Weiterentwicklung, der Enhanced Occlusion Technique (EOT), die Versuchsperson zusaetzlich eine kontinuierliche Regelungsaufgabe durch. Insgesamt hat sich gezeigt, dass die bisherigen Untersuchungen im Labor einen wesentlichen Beitrag zur iterativen Gestaltung und Bewertung von FAS/FIS leisten koennen trotz der Einschraenkungen, die gegenueber Versuchen auf dynamischen Fahrsimulatoren oder gegenueber Feldversuchen im realen Verkehr gemacht werden muessen.


Language: de

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