
@article{ref1,
title="Begutachtung der Fahreignung 2005 - Jahresstatistik",
journal="Zeitschrift für Verkehrssicherheit ZVS",
year="2006",
author="Knoche, A.",
volume="52",
number="4",
pages="204-205",
abstract="Die Jahresstatistik 2005 gibt einen Ueberblick ueber die Verteilung der verschiedenen Anlassgruppen, die zu einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) zugewiesen wurden, sowie eine Zusammenfassung der Ergebnisse der MPU-Gutachten (positive oder negative Beurteilung, Nachschulungsempfehlung), differenziert nach den einzelnen Anlaessen. Ausserdem ist die Entwicklung der Zuweisungen der unterschiedlichen Anlassgruppen fuer die Jahre 2001 bis 2004 dargestellt. Im Jahr 2005 wurden insgesamt 104.325 Untersuchungen von 20 aktiven Traegern der bundesdeutschen Begutachtungsstellen fuer Fahreignung (BfF) durchgefuehrt (- 6,4 Prozent gegenueber 2004). Trotz des weiteren Absinkens der Alkohol-Fragestellungen bilden sie mit insgesamt 61 Prozent nach wie vor die staerkste Anlassgruppe, die zweitstaerkste Gruppe stellen die zusammengefassten Anlaesse &quot;Drogen und Medikamente&quot; (17 Prozent), gefolgt von &quot;Verkehrsauffaelligkeiten ohne Alkohol&quot; (12 Prozent). Der stetige Abwaertstrend von erstmals oder wiederholt aufgefallenen Alkoholtaetern setzte sich auch im Jahr 2005 fort. Dies muss jedoch im Zusammenhang mit dem gleichzeitigen Anstieg der Betaeubungsmittel-Anlaesse (BtM) gesehen werden (Zunahme gegenueber 2004: rund 8 Prozent). Vor allem eine Verschiebung des Ueberwachungsfokus der Polizei von der Alkohol- zur BtM-Zielgruppe fuehrt vermutlich dazu, dass mehr BtM- und dementsprechend weniger Alkoholauffaelligkeiten aufgedeckt werden. Die wie auch in den Vorjahren zu verzeichnende Abnahme der Begutachtungen von Klienten mit neurologisch-psychiatrischen Maengeln erklaert sich durch die zunehmende behoerdliche Zuweisung zu Fachaerzten.<p /> <p>Language: de</p>",
language="de",
issn="0044-3654",
doi="",
url="http://dx.doi.org/"
}