
@article{ref1,
title="Das schwierige Forschen nach dem Werther-Effekt",
journal="Publizistik",
year="2010",
author="Roloff, Eckart Klaus",
volume="55",
number="4",
pages="427-430",
abstract="In Heft 3/2010 der Publizistik war ein Aufsatz mit dem Titel &quot;Der umgekehrte Werther-Effekt&quot; zu lesen. In ihrer &quot;quasi-experimentellen Untersuchung von Suizidberichterstattung und deutscher Suizidrate&quot; versucht die Autorin Alice Ruddigkeit nachzuweisen, dass der Werther-Effekt im Wesentlichen nicht zutrifft. Dieser Effekt bezieht sich auf die seit 1974 von David P. Phillips in der American Sociological Review und in vielen anderen Publikationen formulierte These, dass Suizide und Suizidversuche nach Medienberichten über solche Vorgänge häufiger vorkommen.Zu diesem Beitrag will ich einige Bemerkungen machen. Sie sind selbstverständlich subjektiver Art und davon geprägt, dass ich zwar (auch) Publizistik studiert habe, empirisch tätig war und Medienwissenschaftliches veröffentlicht habe, doch liegt das meiste davon längere Zeit zurück. Andererseits war ich gut 20 Jahre als Medizinjournalist aktiv und habe viel über psychiatrische und psychologische Themen geschrieben, auch über Depression...<p /><p>Language: de</p>",
language="de",
issn="0033-4006",
doi="10.1007/s11616-010-0100-7",
url="http://dx.doi.org/10.1007/s11616-010-0100-7"
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